Sep
13
6:00 PM18:00

Eröffnung "Papierkrieg", Zehn Arbeiten auf Papier von Dieter Krieg.

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sipgate shows zeigt „Papierkrieg“, zehn Arbeiten auf Papier von Dieter Krieg aus dem 90er Jahren, die erstmalig ausgestellt werden.

Das Werk von Dieter Krieg (1937 geboren in Lindau, 2005 gestorben in Quadrath-Ichendorf) stellt in der deutschen Nachkriegsmalerei eine außergewöhnliche Position dar. Seine kraftvolle, gestische und formatsprengende Figuration von Alltäglichem hat nichts von ihrer Anziehungskraft verloren.

Bei den zehn Werken auf Papier in der Ausstellung handelt es sich genau genommen um großformatige Collagen, in denen die Künstlerhand den menschlichen Körper mit medizinischem Blick befragt.
Ausgerissene Fachbuchseiten aufgeklebt auf große Papiere liefern Sachkundiges, welches vom Gestus des Strichs in den Hintergrund gedrängt wird. Ein Papierkrieg, ausgefochten zwischen Alter und Gesundheit. Der Sieger steht leider fest.


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Aug
1
7:00 PM19:00

Alasdair Roberts live at sipgate shows

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Der großartige schottische Musiker Alasdair Roberts spielt am 1. August ein Konzert im sipgate shows.

Als Singer/ Songwriter ist er bekannt sowohl für seine eigenen Songs als auch für seine Interpretationen traditioneller schottischer Volklieder. Live bei uns, nur mit Gitarre und Gesang, das wird gut!

Bitte rsvp unter: shows@sipgate.de

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Jun
23
12:00 PM12:00

sipgate shows Brexit: Mail Art from a Small Island"

„Brexit: Mail Art from a Small Island“

Neil Bickerton, Matt Calderwood, Neil Clements, Andrew Cranston, Kate Davis, Lotte Gertz, Lois Green, Charlie Hammond, Sophie von Hellermann, Winnie Herbstein, Andrew Kerr, Aoife McGarrigle, Victoria Morton, Ciara Phillips, Lorna Robertson, David Shrigley, Calum Stirling, Michael Stumpf, Markus Vater, Ally Wallace, Michael White.

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EÖ: 23.6.19. 12 - 15 h

“Brexit: Mail Art from a Small Island” ist eine Ausstellung über eine internationale politische Krise. Allgemein angenommener Beginn dieser Krise ist die Volksabstimmung im Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland am 23.6.2016, bei der etwas mehr als die Hälfte der wahlberechtigten Bevölkerung für einen Austritt des UK aus der EU stimmten. Die Ausstellung eröffnet am 23.6.2019, auf den Tag genau drei Jahre nach dem dem Referendum.

Wie der Brexit, der Ausstieg aus der EU, aussehen wird, was er für Konsequenzen für die beteiligten Länder haben wird, das weiß niemand. Aktuell wird nach diversen Austrittsverhandlungen und möglichen Terminen Halloween 2019 als Brexit-Datum gehandelt. Die drei letzten Jahre nach dem Referendum haben das UK in eine tiefe politische Krise gestürzt, auf Grund derer nach zahlreichen Ministern zuletzt auch die Premierministerin Theresa May ihren Rücktritt zum 7. Juni erklärt hat. Das Resultat der Abstimmung, die der damalige Premierminister David Cameron als einfachen Volksentscheid ermöglicht hatte, und die weiteren Diskussionen über das Ergebnis hat nicht nur das Vereinigte Königreich tief gespalten, sondern auch weltweit für tiefe Verunsicherung gesorgt. Allgemein steht längst fest, dass die Bevölkerung vor der Abstimmung völlig unzureichend informiert war, stellenweise von hochrangigen Politikern belogen wurde und das in der emotional gesteuerten Debatte gerade die jüngeren Generationen gegenüber der Nostalgie und Realitätsferne älterer Wähler ins Hintertreffen geraten sind.

Die Ausstellung „Brexit: Mail Art from a Small Island“ thematisiert die zweifelhafte Idee der Runderneuerung von Grenzen in Europa, deren Sinnhaftigkeit hier in Abrede gestellt wird, in dem der Austausch zwischen Nationen als Wert an sich am Beispiel von Künstler*innen betont, der freie Verkehr von Personen und Gütern herausgestellt wird, und die drohenden künftigen Hürden negiert werden. Mit einer dem Fluxus entlehnten Geste wird die Kunst zur Ausstellung aus dem Königreich nach Düsseldorf geschickt und die Künstler*innen reisen selbst zur Eröffnung an. Grenzen werden ignoriert und Zusammenhalt gefeiert. Das Streben nach Kunst ist immer auch gesellschaftlicher Brückenbau und ein Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung all der Spalter*innen, die sich dank medialer Flüstertüten à la Twitter mehr austoben dürfen, als Gemeinsamkeit ertragen kann. „Freedom of Speech“ ist ein hohes Gut, das allerdings niemand von Wahrheitspflicht und Fakten entbindet.

Teilnehmer*innen der Ausstellung sind:

Neil Bickerton, Matt Calderwood, Neil Clements, Andrew Cranston, Kate Davis, Lotte Gertz, Lois Green, Charlie Hammond, Sophie von Hellermann, Winnie Herbstein, Andrew Kerr, Aoife McGarrigle, Victoria Morton, Ciara Phillips, Lorna Robertson, David Shrigley, Calum Stirling, Michael Stumpf, Markus Vater, Ally Wallace, Michael White.

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Apr
6
to Apr 7

Die Nacht der Museen bei sipgate

Am Samstag, dem 6.4.19 nimmt sipgate an der Düsseldorfer Nacht der Museen teil.

Bei uns kann man sowohl die Ausstellung “Real Places” mit Simone Nieweg und Laurenz Berges im sipgate shows auf der Gladbacher Straße 46 sehen, als auch die Foyerausstellung von Markus Oehlen und die ständige Sammlung auf der Gladbacher Straße 74 im Hinterhof.

Wir haben am 6.4.19 von 19 Uhr bis 2 Uhr geöffnet und bei uns kann man auch ohne Ticket vorbeispazieren und Getränke gibt es auch. See you there ;-)

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Mar
15
6:00 PM18:00

Markus Oehlen bei sipgate

sipgate shows freut sich auf ein neues Ausstellungsprojekt mit Markus Oehlen im Foyer der Gladbacher Straße 74. Oehlen (1956 geboren in Krefeld, lebt in München) ist ein international erfolgreicher Künstler und Musiker, dessen Anfänge eng mit der Düsseldorfer Punk-Szene um den Ratinger Hof in unmittelbarer Nähe der Kunstakademie liegen. Bis heute schafft er es immer wieder elegant Malerei und Musik zu verknüpfen. Die Arbeitsweise des Musikers Oehlen, der Sounds erfindet und collagiert, spiegelt sich in seiner Malerei, die er immer wieder mit neuen Elementen und Materialien konfrontiert wie Siebdruck, Kordel und Fotoschnipsel. Bei sipgate zeigt Oehlen im Foyer eine Installation aus Postern und neuen Arbeiten.

Zur Eröffnung am 15.3.19 gibt es eine Konzertperformance von Kummer / Oehlen (drums / electronics).

Markus Oehlen, ohne Titel, 2018  Acryl, Papier, Kordel auf Holz  120 x 100 x 5 cm  Foto. Wolfgang Günzel

Markus Oehlen, ohne Titel, 2018

Acryl, Papier, Kordel auf Holz

120 x 100 x 5 cm

Foto. Wolfgang Günzel

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Mar
8
6:00 PM18:00

Simone Nieweg und Laurenz Berges "Real Places"

sipgate shows lädt herzlich ein zur Ausstellungeröffnung „Real Places“, eine Ausstellung mit Werken der beiden Düsseldorfer Künstler Simone Nieweg (1962 geboren) und Laurenz Berges (1966 geboren).

Die Eröffnung ist am 8.3.19 von 18 bis 21 Uhr.

Im Rahmen des Düsseldorfer Photo Weekend ist die Ausstellung vom 9.-10.3.19 jeweils von 15-18 Uhr zu sehen. Danach nach Absprache (shows@sipgate.de). Dauer der Ausstellung: 9.3.19 - 10.5.19.

Am Sonntag, dem 10.3.19 gibt es zudem um 15 Uhr ein Gespräch mit den beiden Künstlern und Dr. Maria Müller-Schareck, Kuratorin an der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen.

Simone Nieweg Grapefruit, Spinnweben und Reisighaufen, Grand Terrace, CA 2014.jpg

In einer Zeit, in der die Digitalisierung der Welt einen Tsunami an fotografischen Material beschert,
 nimmt das Sprechen in Bildern stellenweise groteske Züge an. Der Alltag wird zum unreflektierten
 Schnappschuss von Mahlzeit, Shopping und Selfie.
 Um so mehr lohnt sich der Blick auf die Werke von Simone Nieweg (1962 geboren in Bielefeld) und Laurenz Berges (1966 geboren in Cloppenburg), zwei 
Künstler, die seit ihrem Studium bei Bernd und Hilla Becher an der Düsseldorfer Kunstakademie
 über ein ganz eigenes Verständnis von Zeit, Ort und Bild verfügen.
 Beide arbeiten mit analogen Mitteln, es entsteht großformatige Farbfotografie als Papierabzug.
 Die Motivwelt der Künstler ist an der Schwelle angesiedelt, wo Mensch auf Natur trifft. Berges
 sucht in seinem Werk immer wieder Unorte, aufgrund von Industrialisierung und gesellschaftlicher
Veränderung verlassene Architektur. Nieweg entdeckt Natur wieder. Was entfernt schien, sich
 beiläufigen Blicken entzieht durch Abgrenzung oder Witterung, wird von ihr nahegebracht und
 steht im Mittelpunkt. Für beide gilt, dass sie sich intensiv Motive erarbeiten, die Gegend
 erkunden, den Blick neu richten. Unfassbar viel gibt es im Abseits zu entdecken. Niewegs Sicht 
auf eine Baumreihe findet bei Berges ein fotografisches Echo im floralen Muster einer alten
Casino-Sitzbank. 
Bei sipgate shows werden diese fotografischen Werke in einem Ladelokal gezeigt, welches zuletzt 
von einer Makeup-Schule genutzt wurde. Auf den unverputzten Wänden finden sich Bohrlöcher,
 Spuren und Farbspritzer zahlreicher Vormieter. Es sind Wände mit Geschichte, die nun einen 
willkommenen Hintergrund bilden für vollendete Bilder von „Real Places“.
 Es sei jedem verziehen, der meint, Kunst sei das bessere Leben.

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Apr
14
to Apr 15

Düsseldorfer Nacht der Museen 14.4.18

Christopher & Richard Hell, Psychopts, 2008, sipgate shows.

Christopher & Richard Hell, Psychopts, 2008, sipgate shows.

Wir freuen uns auf die Nacht der Museen 2018 in unserem Bürogebäude auf der Gladbacher Straße 74 und in unserem neuen Ausstellungsraum sipgate shows auf der Gladbacher Straße 46 im Düsseldorfer Hafen.
Im Büro zeigen wir im Foyer “40”, eine Installation von 92 Papierarbeiten des britischen Künstlers Paul McDevitt. Der in Berlin lebende Künstler hat einen Tag in Klausur im Atelier verbracht, bei der diese Arbeiten enstanden sind. Eine Melange aus Zeichnungen, Collagen, überarbeiteten Fotos und visuellen Experimenten im Format Din A4, die bei uns erstmals komplett zu sehen ist. Der Künstler wird anwesend sein und außerdem das Buch zu “40”, alle Arbeiten in der Chronologie ihrer Entstehung, präsentieren.
Bei sipgate shows, unseren neuen Ausstellungsraum auf der Gladbacher Straße 46, zeigen wir “Psychopts”, eine Gemeinschaftsarbeit von Christopher Wool und Richard Hell, neun Siebdrucke aus dem Jahr 2008.
Darüber hinaus werden Werke und Neuerwerbungen aus der sipgate-Sammlung gezeigt. Zu sehen sind Arbeiten von: Derrick Alexis Coard, R. Crumb, Mark Dion, Andreas Gefeller, Ulrich Hensel, Markus Oeh- len, Albert Oehlen, Ciara Philips & Michael Stumpf, Cornelius Quabeck, Frank Quitely, Jana Schröder, Art Spiegelman, Dirk Skreber, David Shrigley und J. Parker Valentine.
Um 22 Uhr gibt es ein Live Konzert der Band „Mondo MashUp Soundsystem“. Die 13-köpfige Band aus Krefeld ist live ein absolutes Erlebnis und bietet einen faszinierenden Mix aus Hip-Hop, Funk, Reggae, Jazz und Soul. Um 24 Uhr legt dann DJ Alex (Groove Company) auf.
Die hauseigene sipgate kitchen zeigt und verteilt koreanische Kochkunst.

 

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Feb
16
6:00 PM18:00

Das Zeitalter im Kunstwerk seiner technischen Reduzierbarkeit

Zur DUESSELDORF PHOTO 2018 zeigt sipgate shows  eine Auswahl von zeitgenössischen fotografischen Arbeiten von Wolfgang Tillmans, Annette Kelm, Thomas Struth, Jan Paul Evers und Andreas Gefeller in unseren neuen Räumen auf der Gladbacher Str. 46.

Eröffnung am 16.2.18 von 6 - 9 pm.

Die Ausstellung ist im Rahmen der Duesseldorf Photo täglich zu sehen und danach noch bis zum 16.3. nach Absprache zu besichtigen.

 


Das Zeitalter im Kunstwerk seiner technischen Reduzierbarkeit - sipgate shows: Photography
mit Arbeiten von: Annette Kelm, Jan Paul Evers, Andreas Gefeller, Thomas Struth und Wolfgang Tillmans

Die Fotografie hat in ihrer fast 200 Jahre währenden Geschichte immer wieder erstaunliche Wendungen getan und wurde spätestens Mitte des 20. Jahrhunderts zu einer weiteren Sprache der bildenden Kunst. Heutzutage ist sie so allgegenwärtig, dass jeder der Mensch, der ein aktuelles Mobiltelefon besitzt, höchstwahrscheinlich auch zum Fotograf wird. In gewisser Weise ist diese exzeptionelle Entwicklung vor allem der Digitalisierung zu verdanken, die das Unmittelbare der Abbildung und der Veröffentlichung, aber auch der Speicherung erst ermöglicht hat.
So übersteigt die Menge der fotografischen Bilder aus den letzten Jahren bei weitem alles, was in den 180 Jahren davor an Fotos entstanden ist (Schätzungen für das Jahr 2017 liegen bei 1,2 Billion gemachten Fotos). In gewisser Weise lässt sich diese Entwicklung als Demokratisierung eines Mediums verstehen, doch hat das fotografische Bild gleichzeitig auch große Einschränkungen erfahren, was Format und Präsentation angeht. So sind die meisten aller Bilder dieser Tage digitale Jpegs und in erster Linie online sichtbar. Im Bereich der bildenden Kunst wird die Fotografie jedoch nach wie vor in Räumen gezeigt, in Galerien, Projekträumen, Museen und Büchern. Sie bekommt ein individuelles Format, eine physische Präsenz, sie ist nicht nur im Bildschirmformat des Smartphones erfahrbar, sondern lässt sich abschreiten, von der Seite anschauen, im Spiegel betrachten mit Rahmen versehen und kontextualisieren.
Bei sipgate shows zeigen wir aus Anlass der Duesseldorf Photo eine Auswahl an Arbeiten renommierter künstlerischer Positionen, in der sich beispielhaft das facettenreiche Potential des Mediums Fotografie spiegelt: Digital und analog, vom schwarz-weißen Silbergelatine-Abzug von Thomas Struth über fotografierte Stilleben von Annette Kelm, einem Fotogramm Jan Paul Evers und überbelichteten Nachtaufnahmen von Andreas Gefeller bis hin zu Farblaserkopien von Wolfgang Tillmans.
Neben ihrer Omnipräsenz im Alltag ist die Fotografie tatsächlich manchmal immer noch ein „Malen mit Licht“.


sipgate shows
Gladbacher Str. 46
40219 Düsseldorf

shows@sipgate.de.   

 

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